Rechner
Altersvorsorgedepot-Rechner
Vom Bundesrat im Mai 2026 gebilligt: Ab dem 1. Januar 2027 fördert der Staat das Altersvorsorgedepot — die Riester-Nachfolge mit freier Fondsanlage. Sehen Sie, wie Zulagen Ihr Vermögen erhöhen, welche monatliche Netto-Rente daraus entsteht und wie das Ergebnis im Vergleich zu einem privaten ETF-Depot abschneidet.
Je Kind bis 300 € Zulage pro Jahr zusätzlich.
Statt der festen Bandbreite werden 2.000 zufällige Marktverläufe gerechnet — Sie sehen die Wahrscheinlichkeitsverteilung des Depotvermögens (und der Rente) samt Rendite-Reihenfolge-Risiko.
Richtwerte für die Schwankungsbreite p. a.: sicher ≈ 0,5 % (Tagesgeld/Geldmarkt), defensiv ≈ 5 % (anleihenlastig), ausgewogen ≈ 10 % (gemischtes Depot), Wachstum ≈ 15 % (wachstumsorientiert). Je höher die Schwankung, desto breiter die Spanne.
Zeigt Depotvermögen und Rente zusätzlich in heutiger Kaufkraft, also abgezinst um die Inflation bis zum Rentenbeginn. So sehen Sie, was die späteren Beträge real wert sind.
Langfristiger Richtwert rund 2 % (Ziel der EZB). In der Auszahlphase sinkt die Kaufkraft weiter, weil die Rente nominal gleich bleibt.
Erweiterte Annahmen
Der Grenzsteuersatz dient der Günstigerprüfung (Zulage vs. Steuerersparnis). 0 % blendet den Steuervorteil aus.
Auszahlphase
Auszahlungen aus dem Altersvorsorgedepot werden nachgelagert besteuert. Als Startwert nehmen wir Ihren Grenzsteuersatz minus 10 %-Punkte — im Ruhestand liegt der Steuersatz meist niedriger.
Voraussichtliches Depotvermögen mit 67
—
Wahrscheinliche Spanne: —
Monatliche Rente daraus, 67–85
—
netto, nach nachgelagerter Besteuerung
Nominalwert; die Kaufkraft in heutigen Preisen liegt darunter. Inflationsschutz und Auszahlstrategie besprechen wir in der Beratung.
- Grundzulage—
- Kinderzulage—
- Bonus für unter 25-Jährige (einmalig)—
- Steuererstattung (Günstigerprüfung)—
Zulagen & Bonus fließen ins Depot und werden mitverzinst; die Steuererstattung erhalten Sie über die Steuererklärung zurück.
- Eigenbeiträge
- —
- Zulagen
- —
- Wertzuwachs
- —
Netto-Rente im Vergleich
Beide Seiten netto: AVD nachgelagert besteuert, ETF-Depot mit Abgeltungsteuer (30 % Teilfreistellung) am Ende der Ansparphase. Vereinfachungen begünstigen das ETF-Depot — der Vorteil ist eher ein Mindestwert.
Mit Marktschwankungen
2.000 SzenarienDepotvermögen mit Rentenbeginn:
Die feste Bandbreite oben ist nur ein „±"-Szenario; hier sehen Sie die echte Streuung über 2.000 Marktverläufe. Der Median liegt meist unter dem Erwartungswert („Volatility Drag") — und die Reihenfolge der Börsenjahre entscheidet mit.
Erstellt eine übersichtliche Zusammenfassung mit Logo und Hinweisen — im Druckdialog „Als PDF speichern" wählen.
Methodik & Annahmen
Staatliche Förderung (Altersvorsorgereformgesetz — vom Bundesrat am 8. Mai 2026 gebilligt, gilt ab 1. Januar 2027): Grundzulage gestaffelt auf den Eigenbeitrag — bis 360 € 50 % (max. 180 €), bis 1.800 € weitere 25 % (max. 360 €), zusammen bis zu 540 €/Jahr. Kinderzulage je kindergeldberechtigtem Kind 1 € je eingezahltem Euro, bis 300 €/Kind/Jahr. Bonus von einmalig 200 € bei Start vor dem 25. Geburtstag. Zulagen und Bonus fließen ins Depot und werden mitverzinst. Gefördert sind Eigenbeiträge bis 1.800 €/Jahr; pro Vertrag können insgesamt bis zu 6.840 €/Jahr eingezahlt werden (der Betrag darüber ist ungefördert, siehe Auszahlphase).
Steuervorteil (Günstigerprüfung): Liegt die Steuerersparnis aus dem Sonderausgabenabzug — (Eigenbeitrag bis 1.800 € + Zulagen) × Grenzsteuersatz — höher als die Zulagen, wird die Differenz zusätzlich erstattet. Sie kommt über die Steuererklärung zurück und ist hier nicht im Depotwert enthalten. Vereinfachungen: volle Kinderzulage ab 300 € Eigenbeitrag/Jahr; exakte Höchstbeträge und individuelle Günstigerprüfung klären wir in der Beratung.
Vergleich & Annahmen: Das Garantieprodukt rechnet mit derselben Einzahlung (Eigenbeitrag + Zulage), aber niedrigerer Rendite — der Unterschied zeigt allein den Effekt der freieren Anlage. Die feste Bandbreite ist eine vereinfachte Szenario-Darstellung (erwartete Rendite ± Bandbreite), keine Wahrscheinlichkeitsverteilung; eine echte Verteilung liefert die zuschaltbare Monte-Carlo-Simulation (2.000 zufällige Marktverläufe, monatlich normalverteilte Renditen mit der erwarteten Rendite als Mittelwert und der gewählten Volatilität als Schwankungsbreite — Modell zur Veranschaulichung, keine Prognose). Gleichbleibende Rendite, nachschüssige monatliche Einzahlung, Monatszins (Rendite − Kosten)/12.
Auszahlphase (vereinfacht): Die monatliche Rente ist eine Annuität auf das erwartete Endkapital — vom Rentenbeginn bis zum gewählten Endalter (gesetzlich läuft der Auszahlplan mindestens bis 85), verzinst mit der Rendite der Auszahlphase. Besteuerung in zwei Töpfen: Der geförderte Teil (bis 1.800 €/Jahr samt Zulagen) ist voll nachgelagert steuerpflichtig, wir rechnen ihn zum angegebenen Rentensteuersatz. Der ungeförderte Teil (über 1.800 €, bis zum Vertrags-Höchstbetrag 6.840 €/Jahr) wächst ebenfalls steuerfrei und wird bei der hier gerechneten monatlichen Rente nur mit dem Ertragsanteil zum Rentensteuersatz besteuert (§ 22 Nr. 1 Satz 3 EStG, z. B. 17 % bei Rentenbeginn 67, 18 % bei 65); das eingezahlte Kapital bleibt steuerfrei. Bei einer Einmalauszahlung (statt monatlicher Rente) gälte stattdessen das Halbeinkünfteverfahren — das ist hier nicht abgebildet. Der angezeigte „effektiv besteuert"-Satz ist der Mischsatz beider Töpfe. Ebenfalls nicht abgebildet: die optionale 30-%-Sofortauszahlung, ein flexibler Auszahlbeginn (65–70), Sparer-Pauschbetrag und Kirchensteuer. Alle Rentenwerte sind Nominalwerte; die Kaufkraft in heutigen Preisen liegt darunter.
Vergleich privates ETF-Depot: Gleiche Eigenleistung (Startkapital + Eigenbeiträge, ohne Zulagen), gleiche Rendite und Kosten. Am Ende der Ansparphase ziehen wir Abgeltungsteuer auf den Gewinn ab (26,375 % inkl. Soli, nach 30 % Teilfreistellung für Aktienfonds); die Auszahlphase rechnen wir beim ETF-Depot steuerfrei und ohne jährliche Vorabpauschale. Diese Vereinfachungen begünstigen das ETF-Depot — der ausgewiesene Vorteil des Altersvorsorgedepots ist damit eher ein Mindestwert. Die Steuererstattung aus der Günstigerprüfung erhalten Sie zusätzlich über die Steuererklärung; sie ist in der Rente nicht enthalten.
Wichtiger Hinweis: Dieser Rechner liefert eine unverbindliche Beispielrechnung zur Veranschaulichung und stellt keine Anlage- oder Steuerberatung, Anlageempfehlung oder Prognose dar. Steuerliche Angaben sind vereinfacht und ersetzen nicht die Beratung durch einen Steuerberater. Die Ergebnisse beruhen auf den von Ihnen eingegebenen Annahmen und einer gleichbleibenden Verzinsung; tatsächliche Wertentwicklungen schwanken und können niedriger oder höher ausfallen. Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse. Kapitalanlagen sind mit Risiken bis hin zum Totalverlust verbunden. Kosten und Steuern sind nur berücksichtigt, soweit ausdrücklich angegeben. Alle Eingaben werden ausschließlich in Ihrem Browser verarbeitet — es werden keine Daten an uns übertragen oder gespeichert. Für eine individuelle Einschätzung sprechen Sie uns gerne persönlich an.
Häufige Fragen
Was ist das Altersvorsorgedepot?
Wie hoch ist die staatliche Förderung?
Wann startet das Altersvorsorgedepot?
Wie wird die Auszahlung besteuert?
Lohnt sich das Depot gegenüber einem normalen ETF-Depot?
Altersvorsorgedepot mit Konzept
Hier beraten wir Sie.
Welche Fonds, welche Förderung in Ihrem Fall optimal ist und wie Sie das Maximum aus Zulagen und Steuervorteilen holen — das klären wir gemeinsam. Genau dafür sind wir da.