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Rechner

Entnahmeplan-Rechner

Die zentrale Frage der Ruhestandsplanung: Wie lange reicht mein Vermögen bei einer monatlichen Entnahme — oder umgekehrt: wie viel kann ich monatlich entnehmen, damit es eine gewünschte Zeit trägt? Auf Wunsch mit Inflationsausgleich und Steuern.

Was möchten Sie wissen?

 

Jahre
%

In der Entnahmephase meist konservativer angelegt als beim Vermögensaufbau.

Die Entnahme steigt zu jedem Jahreswechsel — so bleibt Ihre Kaufkraft stabil.

Auf den Gewinnanteil jeder Entnahme (25 % + Soli, ggf. Kirchensteuer), nach Sparer-Pauschbetrag. Ihre Entnahme bleibt der Netto-Bedarf — die Steuer wird zusätzlich aus dem Depot entnommen.

2.000 zufällige Marktverläufe statt konstanter Rendite — macht das Rendite-Reihenfolge-Risiko sichtbar: schwache Börsenjahre zu Beginn der Entnahme zehren das Kapital deutlich schneller auf.

Ihr Kapital reicht für

 

Entnommen gesamt
Erträge in der Zeit
Restkapital am Ende
„Ewige Rente"

Bei dieser monatlichen Entnahme bliebe Ihr Kapital nominal erhalten (Entnahme = Ertrag; vereinfacht, vor Steuern und Inflation).

Restkapital

Erstellt eine übersichtliche Zusammenfassung mit Logo und Hinweisen — im Druckdialog „Als PDF speichern" wählen.

Entwicklung Jahr für Jahr
Jahr Entnommen Erträge Restkapital
Methodik & Annahmen

Methodik: Monatliche Simulation mit Entnahme zum Monatsanfang (vorschüssig) und Verzinsung des Restsaldos zum Monatsende (Rendite/12, gleichbleibend). Die Dynamik erhöht die Entnahme zu jedem Jahreswechsel — als Ausgleich steigender Preise. Die „ewige Rente" ist Kapital × Monatsrendite: dabei bleibt das Kapital nominal erhalten (vor Steuern, ohne Inflationsausgleich).

Steuern (zuschaltbar, vereinfacht): Ihre Entnahme gilt als Netto-Bedarf. Jede Entnahme enthält anteilig Gewinn (Verhältnis von Kostenbasis zu Depotwert); steuerpflichtig ist der Gewinnanteil nach optionaler 30-%-Teilfreistellung (Aktienfonds) und nach Abzug des jährlichen Sparer-Pauschbetrags. Darauf rechnen wir Abgeltungsteuer (25 % + Soli, optional Kirchensteuer — diese mindert die Kapitalertragsteuer als Sonderausgabe). Die Steuer wird zusätzlich aus dem Depot entnommen. Die jährliche Vorabpauschale ist nicht abgebildet; bereits versteuerte Vorabpauschalen würden die Steuer hier ohnehin mindern.

Marktschwankungen (Monte-Carlo, zuschaltbar): Statt einer konstanten Rendite werden 2.000 zufällige Marktverläufe simuliert (monatliche, normalverteilte Renditen mit Ihrer erwarteten Rendite als Mittelwert und der gewählten Volatilität als Schwankungsbreite). So wird das Rendite-Reihenfolge-Risiko sichtbar: Bei „Wie lange reicht es?" sehen Sie die Bandbreite der Lebensdauer (10-/50-/90-Perzentil), bei „Wie viel kann ich entnehmen?" die Erfolgswahrscheinlichkeit sowie den Betrag, der in 90 % der Verläufe über die Ziellaufzeit trägt. Ist die Abgeltungsteuer zugeschaltet, wird sie auch in den Zufallspfaden berücksichtigt (Brutto-Aufstockung wie oben beschrieben); die Bandbreite ist dann inklusive Steuer. Das Modell ist eine Vereinfachung und dient der Veranschaulichung, nicht der Prognose — die konkrete Entnahmestrategie entsteht in der persönlichen Beratung.

Wichtiger Hinweis: Dieser Rechner liefert eine unverbindliche Beispielrechnung zur Veranschaulichung und stellt keine Anlage- oder Steuerberatung, Anlageempfehlung oder Prognose dar. Steuerliche Angaben sind vereinfacht und ersetzen nicht die Beratung durch einen Steuerberater. Die Ergebnisse beruhen auf den von Ihnen eingegebenen Annahmen und einer gleichbleibenden Verzinsung; tatsächliche Wertentwicklungen schwanken und können niedriger oder höher ausfallen. Wert­entwicklungen der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse. Kapitalanlagen sind mit Risiken bis hin zum Totalverlust verbunden. Kosten und Steuern sind nur berücksichtigt, soweit ausdrücklich angegeben. Alle Eingaben werden ausschließlich in Ihrem Browser verarbeitet — es werden keine Daten an uns übertragen oder gespeichert. Für eine individuelle Einschätzung sprechen Sie uns gerne persönlich an.

Häufige Fragen

Was ist ein Entnahmeplan?
Bei einem Entnahmeplan entnehmen Sie Ihrem angesparten Vermögen regelmäßig einen festen Betrag, während der noch nicht entnommene Rest weiter angelegt bleibt und Erträge erwirtschaftet. So lässt sich aus einem Kapitalstock eine Zusatzrente erzeugen — etwa als Ergänzung zur gesetzlichen Rente.
Wie lange reicht mein Kapital?
Das hängt vor allem von der Höhe der Entnahme, der erzielten Rendite und der Inflation ab. Je höher die Entnahme im Verhältnis zum Kapital, desto schneller ist es aufgebraucht. Dieser Rechner simuliert den Kapitalverlauf Monat für Monat und zeigt, wie lange das Vermögen trägt — oder welche Entnahme dauerhaft möglich ist.
Was besagt die 4-Prozent-Regel?
Die 4-Prozent-Regel ist eine Faustformel: Wer jährlich rund 4 % des Startkapitals entnimmt, dessen Vermögen reicht historisch betrachtet über etwa 30 Jahre. Sie ist nur ein grober Anhaltspunkt — die tatsächlich tragfähige Entnahme hängt von Rendite, Schwankungen und der Reihenfolge der Marktjahre ab. Rechnen Sie Ihren Fall daher konkret durch.
Sollte ich die Entnahme an die Inflation anpassen?
Wenn Sie Ihre Kaufkraft erhalten möchten, ja: Bei 2 % Inflation müssen Sie nach 20 Jahren rund 50 % mehr entnehmen, um sich dasselbe leisten zu können. Der Rechner kann eine jährliche Entnahme-Dynamik berücksichtigen — das erhöht den Kapitalbedarf spürbar, hält aber Ihren realen Lebensstandard konstant.
Wie werden die Entnahmen besteuert?
Versteuert wird nur der in jeder Entnahme enthaltene Gewinnanteil, nicht das zurückgezahlte eingesetzte Kapital. Auf diesen Gewinn fällt die Abgeltungsteuer an; bei Aktienfonds mindert die Teilfreistellung die Bemessungsgrundlage. Der Rechner kann diese vereinfachte Besteuerung optional berücksichtigen.

Ruhestand mit Konzept

Ihre Entnahmestrategie planen wir gemeinsam.

Wie viel Sicherheit, wie viel Rendite, welche Reihenfolge der Entnahmen — und was passiert bei schwachen Börsenjahren? Genau das gehört in eine persönliche Ruhestandsplanung.