Rechner
Zinseszinsrechner
Wählen Sie, was berechnet werden soll — die übrigen Werte geben Sie vor. So sehen Sie, wie aus Ihrem Startkapital, Sparrate und Zeit über den Zinseszins ein Vermögen anwächst.
Gleiche Einzahlungen und Laufzeit, aber zu Ihrem Vergleichszins — z. B. Tagesgeld oder Sparbuch.
Vereinfacht: 25 % + Soli (+ ggf. Kirchensteuer) auf den Gewinn am Ende, ein Pauschbetrag, ohne jährliche Vorabpauschale.
Zeigt, was das Endkapital in heutiger Kaufkraft wert ist — bei aktivierter Steuer auf Basis des Netto-Betrags.
Die Sparrate steigt zu jedem Jahreswechsel — z. B. passend zu Gehaltssteigerungen.
Statt einer konstanten Rendite werden 2.000 zufällige Marktverläufe gerechnet — Sie sehen die Bandbreite möglicher Ergebnisse und das Rendite-Reihenfolge-Risiko.
Richtwerte für die Schwankungsbreite p. a.: sicher ≈ 0,5 % (Tagesgeld/Geldmarkt), defensiv ≈ 5 % (anleihenlastig), ausgewogen ≈ 10 % (gemischtes Depot), Wachstum ≈ 15 % (wachstumsorientiert). Je höher die Schwankung, desto breiter die Spanne der Ergebnisse.
Erweiterte Annahmen
Häufigkeit der Zinsgutschrift — je öfter, desto höher das Ergebnis. Standard: monatlich.
Kapital am Ende der Laufzeit
—
- Eingezahlt
- —
- Zinsertrag
- —
- Endkapital
- —
Vergleich über die Laufzeit
Mit Marktschwankungen
2.000 SzenarienDer Median liegt meist unter dem Wert mit konstanter Rendite: Schwankungen kosten reale Rendite („Volatility Drag"). Die Reihenfolge guter und schlechter Jahre entscheidet mit — das ist das Rendite-Reihenfolge-Risiko.
Erstellt eine übersichtliche Zusammenfassung mit Logo und Hinweisen — im Druckdialog „Als PDF speichern" wählen.
Entwicklung Jahr für Jahr
| Jahr | Einzahlung | Zinsen | Eingezahlt gesamt | Kapital am Jahresende |
|---|
Methodik & Annahmen
Der Rechner unterstellt einen gleichbleibenden Zinssatz über die gesamte Laufzeit. Einzahlungen erfolgen nachschüssig (zum Periodenende). Zinsen werden monatlich linear abgegrenzt (Satz r / 12) und am Ende der gewählten Zinsperiode gutgeschrieben (Zinseszins) — je häufiger die Gutschrift, desto höher das Ergebnis. Die Dynamik erhöht die Sparrate zu jedem Jahreswechsel um den angegebenen Prozentsatz.
Zuschaltbare Optionen: Die Abgeltungsteuer wird vereinfacht auf den Gewinn am Laufzeitende gerechnet (25 % + Soli, ggf. Kirchensteuer, optional 30 % Teilfreistellung für Aktienfonds, abzüglich Sparer-Pauschbetrag) — die jährliche Vorabpauschale ist nicht abgebildet. Die Inflation zinst das Endkapital auf die heutige Kaufkraft ab (bei aktivierter Steuer auf Netto-Basis). Der Produktvergleich rechnet mit identischen Einzahlungen und Laufzeit, nur zu Ihrem Vergleichszins. Produktkosten (z. B. TER, Ausgabeaufschlag) sind nicht berücksichtigt — bei Fonds den Zinssatz entsprechend niedriger ansetzen.
Marktschwankungen (Monte-Carlo): Optional werden statt einer konstanten Rendite 2.000 zufällige Marktverläufe simuliert (monatliche, normalverteilte Renditen mit der erwarteten Rendite als Mittelwert und der gewählten Volatilität als Schwankungsbreite). Daraus ergibt sich die Bandbreite der Ergebnisse: „ungünstig"/„günstig" sind das 10- bzw. 90-%-Perzentil, der Median der typische Wert. Dass der Median meist unter dem Ergebnis mit konstanter Rendite liegt, ist der Volatility Drag — und zeigt das Rendite-Reihenfolge-Risiko. Zugeschaltete Optionen werden in der Simulation mitgeführt: Bei aktiver Abgeltungsteuer ist die Bandbreite (und die Trefferwahrscheinlichkeit) nach Steuern (Steuer auf den Gewinn am jeweiligen Jahresende), bei aktiver Inflation zusätzlich real (in heutiger Kaufkraft, das Ziel gilt dann ebenfalls in heutiger Kaufkraft). Das Modell ist eine Vereinfachung (Renditen sind in Wirklichkeit nicht exakt normalverteilt und nicht unabhängig); es dient der Veranschaulichung, nicht der Prognose.
Wichtiger Hinweis: Dieser Rechner liefert eine unverbindliche Beispielrechnung zur Veranschaulichung und stellt keine Anlage- oder Steuerberatung, Anlageempfehlung oder Prognose dar. Steuerliche Angaben sind vereinfacht und ersetzen nicht die Beratung durch einen Steuerberater. Die Ergebnisse beruhen auf den von Ihnen eingegebenen Annahmen und einer gleichbleibenden Verzinsung; tatsächliche Wertentwicklungen schwanken und können niedriger oder höher ausfallen. Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse. Kapitalanlagen sind mit Risiken bis hin zum Totalverlust verbunden. Kosten und Steuern sind nur berücksichtigt, soweit ausdrücklich angegeben. Alle Eingaben werden ausschließlich in Ihrem Browser verarbeitet — es werden keine Daten an uns übertragen oder gespeichert. Für eine individuelle Einschätzung sprechen Sie uns gerne persönlich an.
Häufige Fragen
Was ist der Zinseszinseffekt?
Wie berechnet man den Zinseszins?
Wie wirkt sich die Zinsperiode aus?
Berücksichtigt der Rechner Steuern und Inflation?
Was bringt die Monte-Carlo-Option?
Lassen Sie uns rechnen
Aus Zahlen wird ein Konzept.
Ein Rechner zeigt das Prinzip — Ihre persönliche Strategie entsteht im Gespräch. Wir nehmen uns Zeit dafür.