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Rechner

Zinseszinsrechner

Wählen Sie, was berechnet werden soll — die übrigen Werte geben Sie vor. So sehen Sie, wie aus Ihrem Startkapital, Sparrate und Zeit über den Zinseszins ein Vermögen anwächst.

Was möchten Sie berechnen?
%
Jahre

Gleiche Einzahlungen und Laufzeit, aber zu Ihrem Vergleichszins — z. B. Tagesgeld oder Sparbuch.

Vereinfacht: 25 % + Soli (+ ggf. Kirchensteuer) auf den Gewinn am Ende, ein Pauschbetrag, ohne jährliche Vorabpauschale.

Zeigt, was das Endkapital in heutiger Kaufkraft wert ist — bei aktivierter Steuer auf Basis des Netto-Betrags.

Die Sparrate steigt zu jedem Jahreswechsel — z. B. passend zu Gehaltssteigerungen.

Statt einer konstanten Rendite werden 2.000 zufällige Marktverläufe gerechnet — Sie sehen die Bandbreite möglicher Ergebnisse und das Rendite-Reihenfolge-Risiko.

Erweiterte Annahmen

Häufigkeit der Zinsgutschrift — je öfter, desto höher das Ergebnis. Standard: monatlich.

Kapital am Ende der Laufzeit

Eingezahlt
Zinsertrag
Endkapital
Einzahlungen Zinsertrag

Erstellt eine übersichtliche Zusammenfassung mit Logo und Hinweisen — im Druckdialog „Als PDF speichern" wählen.

Entwicklung Jahr für Jahr
Jahr Einzahlung Zinsen Eingezahlt gesamt Kapital am Jahresende
Methodik & Annahmen

Der Rechner unterstellt einen gleichbleibenden Zinssatz über die gesamte Laufzeit. Einzahlungen erfolgen nachschüssig (zum Perioden­ende). Zinsen werden monatlich linear abgegrenzt (Satz r / 12) und am Ende der gewählten Zinsperiode gutgeschrieben (Zinseszins) — je häufiger die Gutschrift, desto höher das Ergebnis. Die Dynamik erhöht die Sparrate zu jedem Jahreswechsel um den angegebenen Prozentsatz.

Zuschaltbare Optionen: Die Abgeltungsteuer wird vereinfacht auf den Gewinn am Laufzeitende gerechnet (25 % + Soli, ggf. Kirchensteuer, optional 30 % Teilfreistellung für Aktienfonds, abzüglich Sparer-Pauschbetrag) — die jährliche Vorabpauschale ist nicht abgebildet. Die Inflation zinst das Endkapital auf die heutige Kaufkraft ab (bei aktivierter Steuer auf Netto-Basis). Der Produktvergleich rechnet mit identischen Einzahlungen und Laufzeit, nur zu Ihrem Vergleichszins. Produktkosten (z. B. TER, Ausgabeaufschlag) sind nicht berücksichtigt — bei Fonds den Zinssatz entsprechend niedriger ansetzen.

Marktschwankungen (Monte-Carlo): Optional werden statt einer konstanten Rendite 2.000 zufällige Marktverläufe simuliert (monatliche, normalverteilte Renditen mit der erwarteten Rendite als Mittelwert und der gewählten Volatilität als Schwankungsbreite). Daraus ergibt sich die Bandbreite der Ergebnisse: „ungünstig"/„günstig" sind das 10- bzw. 90-%-Perzentil, der Median der typische Wert. Dass der Median meist unter dem Ergebnis mit konstanter Rendite liegt, ist der Volatility Drag — und zeigt das Rendite-Reihenfolge-Risiko. Zugeschaltete Optionen werden in der Simulation mitgeführt: Bei aktiver Abgeltungsteuer ist die Bandbreite (und die Trefferwahrscheinlichkeit) nach Steuern (Steuer auf den Gewinn am jeweiligen Jahresende), bei aktiver Inflation zusätzlich real (in heutiger Kaufkraft, das Ziel gilt dann ebenfalls in heutiger Kaufkraft). Das Modell ist eine Vereinfachung (Renditen sind in Wirklichkeit nicht exakt normalverteilt und nicht unabhängig); es dient der Veranschaulichung, nicht der Prognose.

Wichtiger Hinweis: Dieser Rechner liefert eine unverbindliche Beispielrechnung zur Veranschaulichung und stellt keine Anlage- oder Steuerberatung, Anlageempfehlung oder Prognose dar. Steuerliche Angaben sind vereinfacht und ersetzen nicht die Beratung durch einen Steuerberater. Die Ergebnisse beruhen auf den von Ihnen eingegebenen Annahmen und einer gleichbleibenden Verzinsung; tatsächliche Wertentwicklungen schwanken und können niedriger oder höher ausfallen. Wert­entwicklungen der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse. Kapitalanlagen sind mit Risiken bis hin zum Totalverlust verbunden. Kosten und Steuern sind nur berücksichtigt, soweit ausdrücklich angegeben. Alle Eingaben werden ausschließlich in Ihrem Browser verarbeitet — es werden keine Daten an uns übertragen oder gespeichert. Für eine individuelle Einschätzung sprechen Sie uns gerne persönlich an.

Häufige Fragen

Was ist der Zinseszinseffekt?
Beim Zinseszins werden bereits gutgeschriebene Zinsen wieder mitverzinst. Über lange Zeiträume wächst das Kapital dadurch nicht linear, sondern exponentiell — ein großer Teil des Endvermögens stammt oft aus „Zinsen auf Zinsen".
Wie berechnet man den Zinseszins?
Für ein einmaliges Startkapital gilt: Endkapital = Startkapital × (1 + Zinssatz)^Jahre. Bei regelmäßigen Sparraten kommt der aufgezinste Sparplan hinzu. Dieser Rechner übernimmt das und lässt Sie wahlweise Endkapital, Sparrate, Laufzeit oder Zinssatz bestimmen.
Wie wirkt sich die Zinsperiode aus?
Je häufiger Zinsen gutgeschrieben werden (monatlich statt jährlich), desto höher das Ergebnis, weil früher gutgeschriebene Zinsen länger mitverzinst werden. Unter „Erweiterte Annahmen" lässt sich die Zinsperiode wählen; Standard ist monatlich.
Berücksichtigt der Rechner Steuern und Inflation?
Auf Wunsch ja: Per Schalter lassen sich die Abgeltungsteuer (auf den Gewinn am Laufzeitende) und die Inflation (Kaufkraft in heutigem Geld) zuschalten. Ohne diese Optionen rechnet der Rechner mit einer gleichbleibenden Brutto-Rendite.
Was bringt die Monte-Carlo-Option?
Statt einer konstanten Rendite simuliert sie 2.000 zufällige Marktverläufe und zeigt die Bandbreite der Ergebnisse — inklusive des Effekts, dass Schwankungen den typischen (Median-)Ertrag senken (Volatility Drag) und die Reihenfolge guter und schlechter Jahre mit entscheidet.

Lassen Sie uns rechnen

Aus Zahlen wird ein Konzept.

Ein Rechner zeigt das Prinzip — Ihre persönliche Strategie entsteht im Gespräch. Wir nehmen uns Zeit dafür.